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Montag, 4. April 2022

Taschen nähe ich zuuuu gerne. Merkt man gar nicht, oder?

 Am liebsten nähe ich die Taschen ja in bunt. Wilde Stoffkombis mit vielen Verzierungen!

Ich finde, damit kann man sein outfit richtig gut aufpeppen ;)

Hier habe ich ein amerikanisches Stöffchen mit einem Dekostoff in senf kombiniert und das ganze auf einem Taschenkörper aus einer alten Jeansshose:


Verschlossen mit einem Reißverschluß, damit die Wertsachen sicher sind ;)

Und wie man siehr, sind die aufgebrachten schrägen Außentaschen zwar einerseits leicht zugänglich, andererseits aber mit einem Druckknopf verschließbar.

Drinnen ist auch alles schön bunt!

...und mit vielen kleinen Extrataschen ausgestattet. Davon kann man nie genug haben, finde ich.

Die Gurte sind nicht mittig, sondern am Vorder- und Hinterteil angebracht, so schmiegt sich die Tasche schön am Körper an.

Weil ich gerne Stoff abbauen wollte, mit neue Patchworklineale zugelegt hatte und ich generell meine Fähigkeiten im patchen ausbauen wollte, habe ich für meine Kollegen Deckchen genäht:

Naja, sie sind ganz ok, aber ich habe festgestellt, dass es nicht meine liebste Arbeit ist!


Immerhin hat es zum Stoffabbau beigetragen ;)


Freitag, 12. Juni 2020

Mal wieder eine Anleitung! Resteverwertung läßt grüßen! OrigamiTäschchen 1-2-3 fertig :)

Nachdem ich in letzter Zeit mehr Behelfsmasken als alles andere genäht habe, brauchte ich ein neues Projekt. Tja, und Projekte zur Resteverwertung kommen immer wie gerufen, quellen die Kisten mit Stoffschnipseln doch regelmäßig über....

Genäht wurden diese kleinen Origami-Täschchen. Ich nenne sie jetzt einfach mal so, ein besserer Begriff fällt mir gerade nicht ein.


Für ein Täschchen benötigt ihr sechs quadfratische Stoffstücke.
Meine waren 10x10 cm groß, das ließ sich gut mit dem Rollschneider und Quiltlineal schneiden.
Bei ganz dünnen Stoffen kann man diese optional noch mit Vlies verstärken, ich fand es aber ohne auch gut. Wenn ihr ein festeres Stück für die Rückwand nehmt, geht es super, aber normale Baumwolle tut es auch. Ich habe keine elastischen Stoffe verwendet, kann mir aber vorstellen, daß das auch funktioniert.


So, jetzt müßt ihr entscheiden, welche Stoffe Rückwand, Innenstoff und Vorderstoff werden.
Bei mir sollen die Eulen hinten sein, die Punkte kommen nach innen und der Rest ist Vorderstoff.
Vier Stücke diagonal falten und bügeln, das wird das Vorderteil.
(Nein, ich habe nicht auf der Schneidmatte gebügelt ;) . Ich habe einen Bügelschutz druntergelegt....)


Als nächstes legt ihr den Innenstoff mit der rechten Stoffseite nach oben vor euch und legt das erste Stück Vorderteil rechts auch rechts darauf. Bei mir wars egal, die eine Seite ist wie die andere. Bei Motivstoffen kann man schauen, was nachher sichtbar sein soll.


Danach das nächste Teil in die andere Ecke legen....


...das dritte Teil in die folgende Ecke....


Und schließlich, um das letzte Teil zu platzieren, die sichtbare Ecke von Teil 1 umklappen


und Teil 4 drauflegen.


Alle Teile schön eng aneinanderschieben, es soll sich keine Lücke bilden.
 
 
Zum Schluß das Rückenteil mit der rechten Seite auf das Stoffpaket platzieren.


Optional kann noch ein Stück Band als Aufhängerschlaufe mit eingefasst werden.


Dafür das gewünschte Band an einer Ecke (nicht zu nahe am Rand!) unter den Rückstoff legen und feststecken,


So, wer sich traut, macht gleich mit Nähen weiter, wer nicht, steckt alle Lagen schön zusammen. Ich stecke meistens weniger, also habe ich gleich alles unter die Nähmachine verfrachtet.


Los geht's, einmal drumherum nähen, aber eine Seite mittig als Wendeöffnung ungenäht lassen:


Das war schon die meiste Näherei. Einfach, oder?


Die Nahtzugaben und die Ecken einkürzen:


Alles wenden, ich habe mein Falzbein zur Hilfe genommen, damit lassen sich die Ecken gut ausformen.


Jetzt noch die Wendeöffnung mit ein paar Handstichen schliessen und ihr seid fertig!


War doch gar nicht so schwer :D


An der kleinen Schlaufe kann noch ein Schlüsselring oder ein kleiner Karabiner angebracht werden.
Dann ist das Origami-Täschchen bereit für zB den Transport von Kopfhörern. Auch Geldgeschenke lassen sich prima darin verstauen ;)

Diese kleinen Taschen eignen sich auch gut für die Verwendung von Upcycling-Stoffen, alte Jeans und Oberhemden oder Blusen liefern sicher gerne das Material.

Ich habe auf jeden Fall einen ganzen Schwung genäht, weil ich gerade so im flow war ;)


Da hat man immer eine Kleinigkeit zur Hand, wenn ein Mitbringsle oder eine kleine Aufmerksamkeit gebraucht wird!


Donnerstag, 7. November 2019

Paris meets Jeans

Man könnte fast meinen, ich hätte nur noch alte Jenas im Stoffschrank ;)
Aber sie eignen sich so super zum upcyclen und für Taschen allemal!


Aus dem Schnabelina-Tasche-Schnittmuster ist diese Tasche entstanden. Recht einfach gehalten, aber das war gewünscht. Die Eiffelturm-Stickerei macht die Tasche aber doch zu etwas Besonderem!


Auf der anderen Seite habe ich eine erhaltene Hosentasche einbauen können, so hat man recht schnell un unkompliziert eine praktische Außentasche für zB Taschentücher....


Innen ist die Tasche dafür extra farbenfroh! Und genügend Innentaschen und ein Schlüsselband dürfen nie fehlen!



Damit alles gut vor fremdem Fingern und Wettereinflüssen gut geschützt ist, habe ich einen Reißverschluß eingearbeitet. Der Zipper läßt sich passend zum Thema natürlich niedlich verzieren ;) Meist sind es diese Kleinigkeiten, die den besonderen Reiz selbstgenähter Taschen unterstützen. Ich mag das ;)


Montag, 21. Oktober 2019

Es nimmt kein Ende ;)

....mit den Jeansresten!
Aus (fast) allem, was noch im Nähzimmer so rumlag, habe ich eine kleine Handtasche zusammengewerkelt. Da kommt die Nähmaschine schon an ihre Grenzen, wenn der dicke Stoff oft mehrlagig übereinander liegt!


Um die Maschine nicht in die Knie zu zwingen, habe ich einige Teile mit dicken Nähten offenkantig eingearbeitet. Das hat dann hinterher auch noch einen netten Franseneffekt!


 Die Hosentaschen habe ich offen gelassen, damit man sie gleich als praktische Außentaschen weiternutzen kann.


 Innen habe ich beschichtete Baumwolle verwendet. Die liebe ich ja als Innenfutter, gerade bei robusten Außenstoffen. Und wie üblich gibt es jede Menge Innentaschen, auch verschließbar, und ein Schlüsselband.


Die Gürtelschlaufen eignen sich prima zur Anbringung von Taschenbaumlern. Diesen hier habe ich in diversen Bastelkistchen zusammengesucht. Die gehäkelte Ananas ist wirklich witzig, die hatte ich mal in einem Appli-Tauschpaket. Ich hätte da keine Geduld zu, so etwas klitzekleines zu häkeln!

Samstag, 17. August 2019

Alte Jeans! Ja bitte!

Der große Posten abgelegter Jeans sollte sich nicht im Stoffschrank ablagern, darum habe ich ja einiges sofort verarbeitet.
Als nächstes Teil zeige ich euch noch einen Matchbeutel aus dem hinteren Teil eines Jeansrockes:


 Ich hatte Lust auf was maritimes :)
Die Stickdatei ist von Kunterbuntdesign. Für den Anker habe ich Stoffreste zusammengenäht und diese dann als Stoff zum Applizieren aufgelegt. Gerade bei so einer Appli, die viel Stoff benötigt, aber auch auf Grund des Umrisses sehr viel Verschnitt verursacht, eine gute Möglichkeit, die Reste zu minimieren.


 Ein schönes auffälliges Gebaumel habe ich auch wieder an die Gürtelschnalle gehängt. Die Trageriemen sind unten durch Lederschlaufen gezogen, da habe ich gleich noch die Lederrestekiste entlastet ;)

Der Innenstoff ist passend zum Verschlußtunnel. Dieser Stoff  war mir für Kleidung meist zu dünn, aber als Futterstoff ist er ideal!


Es macht immer wieder Spaß, alten Kleidungsstücken neues Leben einzuhauchen. Nachhaltigkeit ist ja kein Thema, dass man auf die leichte Schulter nehmen sollte!


Donnerstag, 4. Juli 2019

Noch mehr Upcycling....

... dieses Mal auch mit Teilen aus der Restekiste!
Die Teile der zerschnittenen Jeanshosen und -röcke, die zu klein für Taschen sind, habe ich teils zu rechteckigen Patches zugeschnitten. Leider reichten die Jeansteile nicht, so daß ich mit anderen Stoffen kombinieren mußte....
Herausgekommen ist eine kleine bauchige Tasche:


Die Henkel sind aus fester Filzschnur, die dank eines Sisalkernes nicht dehnbar ist. Die dicke Schnur ließ sich nicht umschlagen am Ende, damit war versäubern nicht möglich, so daß ich die Enden also mit einem Knopf kaschiert habe....



Ja, ich gebe es zu, die Nähte treffen nicht immer 100% aufeinander, aber im großen Ganzen finde ich es ok.


Innen habe ich die niedlichen Matroschkas als Futter gewählt. Eine Reißverschlußtasche für Wertsachen ist ein Muß bei recht offenen Taschen, finde ich. So ist sichergestellt, daß auch nichts herausfallen kann. In den Ecken seht ihr rechteckige Nähte: diese halten die einnähbaren Magnete auf ihrem Platz. Damit verschließt sich die Tasche praktisch wie von allein, so sie nicht zu voll gepackt ist ;-)

Montag, 17. Juni 2019

Upcycling!

Alte Jeans sind ja in der DIY-Szene ein beliebtes Material zum Upcycling. Warum auch nicht? Zugegeben, an den dicken Nähten lassen sie sich schwer verarbeiten, aber wenn man eine Maschine mit genug Durchstichskraft hat und eine entsprechend stabile Nadel, klappt das auch.
Ich habe aus einem Jeansrock einen großen, stabilen Sportbeutel/ Rucksack genäht.


 Kombiniert mit Sternchenstoff für den Tunnelzug ist es ein eher sportliches Exemplar geworden. Dafür ist der Beutel aber auch richtig groß, da ich so viel wie möglich vom Originalrock erhalten wollte.


Für die Rückseite bot sich der klassische schwarz-weiße Stoff an, in Kombi mit roten festem Outdoorstoff. Das macht den Boden noch unempfindlicher gegen Verschmutzungen.


 Die Gürtelschlaufen schreien gradezu danach, mit Klöterkrams behängt zu werden ;)
Die Zugbänder habe ich mittels Lederschlaufen befestigt. Das sieht gut aus, ist schön stabil und die Lederrestekiste dankt!

 Drinnen darf es ruhig romantisch zugehen, wenn es außen schon so schlicht ist.... Daher habe ich den schönen Rosenstoff als Futter ausgesucht.

Ich habe noch mehr Jeans einem neuen Zweck zugeführt, ich zeige demnächst mehr....

Donnerstag, 22. November 2018

Die Reste verarbeiten...

Vom Maxirock aus dem letzten Post war ja noch der Bund übrig....
Aus dem habe ich kurzerhand einen großen Shopper genäht!
Kombiniert mit tollem hochwertigen Wachstuch, ein Urlaubsmitbringsel aus UK, und einem weiteren Herrenhemd, kann sich das gute Stück durchaus sehen lassen:


Als kleines Gimmick habe ich hinter den Reißverschluß ein verstecktes Täschchen eingebaut. Das war zwar sehr fummelig, hat sich aber gelohnt, finde ich:


 Die Träger habe ich aus dem Hemd genäht und dabei noch ein paar schöne Details eingebaut, die zu schade zum wegschmeissen waren, wie die Reserveknöpfe an der Knopfleiste:


Hier sieht man das Innenleben aus dem Herrenhemd. Die Brusttasche zB gibt noch ein schönes Extrafach ab:


 Weiteres Reststücke Jeans und andere Teile aus der Restekiste wurden gleich zu kleinen Taschen verarbeitet ;)